Trockene Haut erkennen

Die Haut spannt, sie ist rau, sieht glanzlos und fahl aus, bei manchen wird sie schuppig und juckt. Trockene Haut wird meist zunächst an den Körperstellen sichtbar, die wenig Talgdrüsen haben wie an den Fersen, dem Schienbein, den Ellbogen, aber auch an den Händen und Unterarmen. Auch die empfindliche Haut um den Mund herum und die Lippen können leicht austrocknen. Da die Hände im Alltag häufig sehr beansprucht werden, kann es extrem störend sein, wenn sie trocken und rissig sind. An trockener Haut, medizinisch Xerose Cutis, leiden in Deutschland mehr als zehn Millionen Menschen. Damit handelt es sich um eine der häufigsten dermatologischen Diagnosen. Mit zunehmendem Alter haben mehr Menschen trockene Haut, wobei Frauen und Männer nahezu gleich betroffen sind.  

Anzeichen trockener Haut

  • Die Haut fühlt sich trocken an und spannt.
  • Sie ist rau und wird rissig, je mehr Feuchtigkeit ihr fehlt.
  • Das Hautbild wird gröber, man sieht der Haut an, dass ihr Pflege fehlt.
  • Wenn die Haut sehr trocken ist, kann es zu Entzündungen kommen.

Ursachen trockener Haut

Unser Körper besteht zu rund 60 Prozent aus Wasser. Ein gut funktionierender Wasserhaushalt ist für unsere Gesundheit daher essentiell. Die Haut schützt uns dabei nicht nur vor dem Eindringen von Krankheitserregern und schädlichen Stoffen, sondern auch vor zu großem Wasserverlust und Austrocknen. Gesunde Haut ist von einem dünnen Film aus Lipiden, also natürlichen Fetten, und Wasser überzogen. Ist dieser Hautschutzmantel nicht intakt, kann das zu einem erhöhten Wasserverlust über die Haut führen (transdermaler Wasserverlust) und die Haut kann austrocknen. Im ständigen Erneuerungsprozess der Haut werden auch die sogenannten natürlichen Feuchthaltefaktoren – Natural Moisturizing Factors (NMF) – gebildet. Sie sorgen dafür, dass die obere Hautschicht (Epidermis) geschmeidig bleibt. Wenn wir älter werden, sinkt die Konzentration der NMFs in der Haut. Die Haut-Lipid-Barriere gerät dann aus der Balance und das Risiko von Trockenheit mit gegebenenfalls einhergehenden Hauterkrankungen steigt.

Dabei gibt es zahlreiche Auslöser für trockene Haut:

  • Klimatische Bedingungen, wie Kälte, Sonne und niedrige Luftfeuchtigkeit
  • Erkrankungen, wie Allergien, Neurodermitis, Schilddrüsenunterfunktion, Morbus Crohn, Diabetes mellitus
  • Lebensstil, wie unausgewogene Ernährung, zu wenig Flüssigkeitszufuhr, Rauchen
  • Stress und psychische Belastungen
  • Regelmäßiger Kontakt mit Reinigungs- und Desinfektionsmitteln und Chemikalien, z. B. als Friseur/in, Arzt/Ärztin, Krankenpfleger/in, Reinigungskraft
  • Hormonelle Veränderungen, z. B. in der Schwangerschaft
  • Höheres Lebensalter
  • Mangelnde oder übertriebene Körperhygiene, z. B. zu heißes Duschen oder Baden

 

Tipps: Das können Sie bei trockener Haut tun

Wenn die Haut austrocknet, kann sie ihre wichtige Schutzfunktion nicht mehr so gut erfüllen, wie es nötig wäre. Wenn diese Schutzfunktion langfristig aus dem Gleichgewicht gerät, können auch Hautirritationen und sogar Entzündungen die Folge sein. Daher ist es wichtig, schon erste Anzeichen trockener Haut zu erkennen und sie bei ihrer Regeneration zu unterstützen. Setzen Sie sich dafür im ersten Schritt doch erst einmal hin und überlegen, woran es liegen könnte, dass Ihre Haut zu trocken ist. Haben Sie genug getrunken? Haben Sie viel Zeit in der Sonne verbracht? Nutzen Sie vielleicht ein neues Duschgel, das zwar gut riecht, aber möglicherweise den natürlichen Hautschutzmantel der Haut beschädigt?

Es gibt zahlreiche innere und äußere Faktoren, die dazu führen können, dass unsere Haut austrocknet. Auf viele können wir selbst Einfluss nehmen und somit auch etwas Gutes für unsere Haut tun.

Die folgenden Tipps helfen, um trockener Haut vorzubeugen. Aber, sie sind auch wichtig, wenn Ihre Haut schon Feuchtigkeit und Lipide fehlen. Lesen Sie hier, was sie selbst tun können, damit es Ihrer Haut besser geh

  • Achten Sie beim Duschen darauf: Wenn die Haut rot wird, ist das Wasser zu heiß. Die Haut verliert dann ihre natürlichen Fette. Deshalb drehen Sie die Temperatur lieber ein paar Grad runter und werden Sie zum Lauwarmduscher.  
  • Rubbeln Sie die Haut nach dem Duschen nicht ab. Legen Sie stattdessen das Handtuch um den Körper und drücken es an – so wird die Nässe aufgesaugt und Ihre Haut geschützt.    
  • Schützen Sie Ihre Haut vor UV-Strahlen. Sie erhöhen das Risiko für Hautkrebs, tragen zur Hautalterung bei und trocknen die Haut aus. Wichtig ist deshalb: direkte Sonne zu vermeiden, die Haut mit luftiger Kleidung zu schützen und auch bei bewölktem Himmel einen Breitband-UV-Schutz auftragen.
  • Auch Wind und eisige Kälte trocknen die Haut aus. Wenn Sie gerade im Winter mit trockener Haut reagieren, können Sie bei Ihrer Gesichtscreme auf die reichhaltigere Variante zurückgreifen.
  • Trinken Sie genug Wasser. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE e.V.) empfiehlt, dass Erwachsene rund 1,5 Liter Wasser oder ungesüßte Früchte- oder Kräutertees trinken. Im Sommer kann es nochmal rund 0,5 Liter mehr sein.
  • Weniger ist mehr: Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Körperreinigungs- und Pflegeprodukte darauf, dass sie der Haut mit unnötigen, aggressiven Inhaltsstoffen, nicht noch mehr Feuchtigkeit entziehen und sie noch zusätzlich reizen. Am besten eignen sich hypoallergene Produkte ohne Duft- und Farbstoffe.  

 

Damit trockene Haut wird wie sie sein soll

In jedem Fall ist es wichtig, die Haut von außen gut mit Feuchtigkeit und Lipiden zu versorgen. Die DAILY MOISTURE THERAPY Linie von Physiogel ist die ideale Basispflege für alle mit trockener Haut, die spannt, fahl aussieht, rau und schuppig ist. Sie nutzt die innovative BioMimetic® Technologie. Diese nutzt hautverwandte Lipide und ahmt die natürliche Hautstruktur nach. Die Haut-Lipid-Barriere wird auf so auf natürliche Weise repariert und gestärkt. Die Produkte verzichten außerdem auf Duft- und Farbstoffe.

Sie ist darüber hinaus besonders geeignet bei Hauterkrankungen, die mit Trockenheit einhergehen, und bei Trockenheit als Folge von lokal aufgetragenen (topischen) Arzneimitteln.

  • Spendet Feuchtigkeit
  • Regeneriert
  • Repariert

 

 

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