Wie kann Palmitoylethanolamid (PEA) die Haut unterstützen?
Palmitoylethanolamid (PEA, auch Palmitamide MEA) ist eine körpereigene Substanz, die von fast allen Körperzellen aus Palmitinsäure, die in vielen Lebensmitteln enthalten ist, hergestellt wird. Es gehört zur Familie der Endocannabinoide, die an der Regulierung von Entzündungsprozessen und dem Schmerzempfinden beteiligt sind.
PEA wird im Körper vor allem dann synthetisiert und freigesetzt, wenn es zu Zellschäden oder Entzündungen kommt. Zudem enthalten bestimmte Nahrungsmittel (Eier, Erdnüsse, Soja, Fleisch, Fisch) kleine Mengen an PEA.
Die schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung von Palmitoylethanolamid (PEA) war bereits seit den 1950er Jahren bekannt, jedoch blieb der genaue Wirkungsmechanismus lange unklar. Erst durch die Entdeckungen der italienischen Nobelpreisträgerin Rita Levi-Montalcini in den 1990er Jahren erfuhr PEA wieder Aufmerksamkeit. Sie zeigte, dass PEA überaktive Entzündungszellen (Mastzellen), beruhigen kann, was zu neuen klinischen Studien führte. Diese Studien bestätigten die Wirksamkeit und Sicherheit von PEA bei der Behandlung von Schmerz und Entzündung.












