Niacinamid: Energie für Deine Hautzellen
Wenn auf der Verpackung oder dem Cremetiegel Begriffe wie Nicotinamid oder Nicotinsäure angegeben sind, ist damit ebenfalls dieser Inhaltsstoff (engl.: Niacinamide) gemeint. Lies Dir die Angaben also in Ruhe durch. Dann fällt Dir vermutlich auch auf, dass sich der Name des Inhaltsstoffes „Niacinamid“ aus zwei Worteilen zusammensetzt, nämlich:
- Niacin und
- Amid.
Niacin, auch bekannt als Vitamin B3, ist wasserlöslich und Bestandteil vieler körpereigener Coenzyme. Darunter verstehen Forschende eine Art „Helfermolekül“, welches zusammen mit körpereigenen Enzymen wichtige biochemische Prozesse und Reaktionen in den Zellen ermöglicht. Ohne Coenzyme könnten viele dieser Prozesse gar nicht oder nur unvollständig ablaufen.
Zwar ist der Körper in der Lage, Niacin selbst zu produzieren, jedoch sollten Frauen idealerweise täglich 12 Milligramm (mg) und Männer 15 Milligramm (mg) Niacin über die Nahrung aufnehmen. Gute Quellen sind z. B. Sardellen, Erdnüsse, Mungbohnen, Thunfisch, Lachs, Makrele oder Geflügel.
Bleibt noch der zweite Wortteil:
Amid. Er bedeutet, dass das Niacin chemisch verändert wurde. Ihm wurde eine sogenannte Aminogruppe, eine Verbindung aus Stickstoff und Wasserstoff (-NH2) angefügt. Dieser Vorgang wird auch Amidierung genannt. Die chemische Formel von Niacinamid ist C6H6N2O. Es erscheint als weißliches Pulver, das feinem Haushaltszucker ähnelt. In der Hautpflege bietet Niacinamid gegenüber Niacin zudem einige entscheidende Vorteile, weshalb es primär verwendet wird.








