Wie pflegen Behensäure und Behenyl-Alkohol die Haut?
Auf den ersten Blick klingen die beiden Inhaltsstoffe recht ähnlich. Und tatsächlich übernehmen sie in Kosmetikprodukten verwandte Aufgaben. Nichtsdestotrotz gibt es zwischen Behensäure (Docosansäure) und Behenyl-Alkohol (engl.: Behenyl Alcohol oder auch Docosanol) einige wichtige Unterschiede, auf die es bei der Hautpflege ebenfalls ankommt.
Bei der Behensäure handelt es sich um eine langkettige, gesättigte Fettsäure, die unter anderem aus 22 Kohlenstoffatomen besteht. Die chemische Formel lautet C22H44O2. In Behenyl-Alkohol stecken ebenfalls 22 Kohlenstoffatome – die chemische Formel lautet C22H46O.
Es ist möglich, Behensäure durch das Hinzufügen von Wasserstoff (Hydrierung) in Behenyl-Alkohol umzuwandeln. Häufiger wird für die Herstellung von Behenyl-Alkohol jedoch Erucasäure verwendet, eine einfach ungesättigte Omega-9-Fettsäure, die vor allem in Rapsöl vorkommt.
Behensäure kann im Gegensatz dazu direkt aus den Rapssamen gewonnen werden. Auch die Samen des Moringabaumes (Moringa oleifera) oder die Samen der Erdnuss kommen dafür infrage. Beide Inhaltsstoffe stammen somit aus pflanzlichen Quellen und weisen bei Raumtemperatur eine weiße, wachsartige Konsistenz auf.









