Tipps für Eltern
Etwa 15-20 % aller Kinder weltweit leiden an Neurodermitis.
In Deutschland sind etwa 7-10 % der Kinder betroffen.1,2,3 Insgesamt leiden also etwa 1,4 Millionen Kinder und Jugendliche hierzulande an der chronisch-entzündlichen Hauterkrankung. Damit handelt es sich bei der atopischen Dermatitis, wie Neurodermitis auch genannt wird, um die häufigste Hautkrankheit im Kindesalter. Für Eltern und Kinder ist der Juckreiz gleichermaßen die größte Belastung. Er sorgt für schlaflose Nächte, Stress und, aufgrund von Kratzen und Entzündungen, für deutlich sichtbare Symptome wie Rötungen, Ekzeme, nässende Wunden und Schwellungen an den betroffenen Hautpartien. Bei Babys beginnt die Neurodermitis vor allem im Gesicht. Typisch ist der sogenannte juckende Milchschorf auf der Kopfhaut. Auch die Wangen sind meist von nässenden Rötungen betroffen, die zudem stark schuppen. Diese Ekzeme können auch auf den Streckseiten von Armen und Beinen auftreten. Bei kleineren Kindern sind häufig die Gelenkbeugen an Armen und Beinen, sowie die Brust betroffen. Die Ekzeme sind nach den ersten Lebensjahren jedoch zunehmend trockener und nässen weniger. Wir verraten Dir, welche weiteren Symptome ein deutliches Anzeichen für eine Neurodermitis Deines Kindes sind, wie Du den Juckreiz auch bei Babys bemerkst und was Du tun kannst, um die Beschwerden zu lindern.
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