Trockene Ellenbogen
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Empfindliche Stellen

Gerade die Haut an den Ellenbogen wird durch zahlreiche Bewegungen stark beansprucht. Sie besitzt eine dickere Hornschicht, enthält aber weniger Talgdrüsen. Deshalb wirkt die Haut an den Ellenbogen oft rau und trocken.

Alles rund um trockene Ellenbogen und Knie

  • Gerade die Haut an den Ellenbogen wird durch zahlreiche Bewegungen stark beansprucht. Sie besitzt eine dickere Hornschicht, enthält aber weniger Talgdrüsen. Deshalb wirkt die Haut an den Ellenbogen oft rau und trocken.
  • Mechanische Belastungen beim Aufstützen, Reibung durch zu enge Kleidung, zu wenig oder unpassende Pflege sowie bestimmte Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte (Psoriasis) können die Hauttrockenheit an den Ellenbogen noch verstärken.
  • Da die Haut an den Ellenbogen, aber auch an den Knien zu Trockenheit neigt, sollte sie konsequent und regelmäßig gepflegt werden. Am besten eignen sich dafür Hautpflegeprodukte, welche die Haut intensiv mit Feuchtigkeit versorgen und die Hautbarriere regenerieren und stärken.
  • Die Hautpflegeprodukte für Ellenbogen und Knie sollten auf die Bedürfnisse des jeweiligen Hauttyps abgestimmt sein. Die kostenlose KI-Hautanalyse von PHYSIOGEL® kann den Hauttyp und den aktuellen Zustand der Haut sekundenschnell ermitteln.
  • Unsere Pflegeprodukte eignen sich besonders gut für normale, (sehr) trockene, irritierte und gerötete Haut an den Knien oder Ellenbogen. Wo immer es möglich ist, verzichten wir ganz bewusst auf Zusätze wie Duft- und Farbstoffe, Silikone, Paraffine, klassische Konservierungsstoffe, klassische Emulgatoren und Mikroplastik, da sie die Hautbarriere ebenfalls beeinträchtigen und die Haut zusätzlich reizen können.
  • Wir setzen Wirkstoffe ein, welche die Haut intensiv und lang anhaltend mit Feuchtigkeit versorgen. Zudem ahmen unsere Produkte die Struktur der natürlichen Lipide der Haut nach und fügen sich perfekt in die Hautbarriere ein. Dadurch wird auch die Haut an den Ellenbogen oder den Knien regeneriert und weitere Feuchtigkeitsverluste werden verhindert.
  • Im Allgemeinen reicht eine regelmäßige Hautpflege aus, um trockene Ellenbogen oder Knie wieder weich und geschmeidig zu machen. Steckt jedoch eine Hauterkrankung dahinter, können manchmal auch andere, verschreibungspflichtige Mittel notwendig sein. Die Basispflege bleibt aber auch in diesen Fällen essenziell.
  • Pflegende Hausmittel wie DIY-Peelings, eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und ein bewusster Umgang mit Stress können der Haut zusätzlich guttun.

  • Mechanische Belastungen beim Aufstützen, Reibung durch zu enge Kleidung, zu wenig oder unpassende Pflege sowie bestimmte Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte (Psoriasis) können die Hauttrockenheit an den Ellenbogen noch verstärken.
  • Da die Haut an den Ellenbogen, aber auch an den Knien zu Trockenheit neigt, sollte sie konsequent und regelmäßig gepflegt werden. Am besten eignen sich dafür Hautpflegeprodukte, welche die Haut intensiv mit Feuchtigkeit versorgen und die Hautbarriere regenerieren und stärken.
  • Die Hautpflegeprodukte für Ellenbogen und Knie sollten auf die Bedürfnisse des jeweiligen Hauttyps abgestimmt sein. Die kostenlose KI-Hautanalyse von PHYSIOGEL® kann den Hauttyp und den aktuellen Zustand der Haut sekundenschnell ermitteln.
  • Unsere Pflegeprodukte eignen sich besonders gut für normale, (sehr) trockene, irritierte und gerötete Haut an den Knien oder Ellenbogen. Wo immer es möglich ist, verzichten wir ganz bewusst auf Zusätze wie Duft- und Farbstoffe, Silikone, Paraffine, klassische Konservierungsstoffe, klassische Emulgatoren und Mikroplastik, da sie die Hautbarriere ebenfalls beeinträchtigen und die Haut zusätzlich reizen können.
  • Wir setzen Wirkstoffe ein, welche die Haut intensiv und lang anhaltend mit Feuchtigkeit versorgen. Zudem ahmen unsere Produkte die Struktur der natürlichen Lipide der Haut nach und fügen sich perfekt in die Hautbarriere ein. Dadurch wird auch die Haut an den Ellenbogen oder den Knien regeneriert und weitere Feuchtigkeitsverluste werden verhindert.
  • Im Allgemeinen reicht eine regelmäßige Hautpflege aus, um trockene Ellenbogen oder Knie wieder weich und geschmeidig zu machen. Steckt jedoch eine Hauterkrankung dahinter, können manchmal auch andere, verschreibungspflichtige Mittel notwendig sein. Die Basispflege bleibt aber auch in diesen Fällen essenziell.
  • Pflegende Hausmittel wie DIY-Peelings, eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und ein bewusster Umgang mit Stress können der Haut zusätzlich guttun.

Trockene Ellenbogen & Knie: Ursachen, Behandlung und wirksame Pflegetipps

Trockene, raue Ellenbogen und Knie sind keine Seltenheit. Viele kennen das Gefühl von gespannter, spröder Haut an diesen Stellen – besonders in den kälteren Monaten. Die Haut an Ellenbogen und Knien zeigt uns hier ihre verletzliche Seite: Sie besitzt zwar eine dickere Hornschicht, enthält aber kaum schützende Talgdrüsen und wird durch Bewegung und Druck stark beansprucht. Kein Wunder also, wenn sie ohne die richtige Pflege trocken wird, schuppt oder sogar kleine Risse entwickelt.

In diesem Ratgeber erfährst Du, warum Ellenbogen und Knie häufiger trockener sind als andere Hautpartien und was Du tun kannst, damit Deine Haut an diesen Stellen wieder weich und geschmeidig wird. Auch mögliche Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte (Psoriasis), die zu trockenen Ellenbogen und Knien führen können, werden beleuchtet, damit Du die Zeichen Deiner Haut besser verstehst und erkennst, wann es Zeit ist fachliche Unterstützung einzuholen.

Warum trocknen Ellenbogen und Knie besonders schnell aus?

Die Haut an Ellenbogen und Knien neigt aus mehreren Gründen schneller zur Trockenheit:

  • Weniger Schutz: Ellenbogen und Knie verfügen nur über wenige Talgdrüsen, die normalerweise schützende Hautfette (Lipide) produzieren. Diese Lipide sind wichtig, um die Feuchtigkeit in der Haut zu halten. Fehlen sie, verdunstet Wasser schneller und die Haut trocknet rascher aus.
  • Stärkere Hornschicht: Diese bietet zwar zusätzlichen Schutz, doch gerade dadurch, dass die Hautoberfläche hier robuster ist, benötigt sie mehr Feuchtigkeit und Lipide (Fette), um geschmeidig zu bleiben. Mangelt es daran, wird sie schneller rau und spröde.
  • Mechanische Belastung und Reibung: Beim Beugen, Strecken und Abstützen der Ellenbogen oder Knie wird die Haut gedehnt, belastet und oft zusätzlich durch Kleidung oder harte Oberflächen gereizt. Diese permanente Beanspruchung schwächt langfristig die natürliche Hautbarriere. Die Folge: Feuchtigkeit geht noch schneller verloren und die Haut wird anfälliger für Irritationen.

Häufig wirken diese Faktoren zusammen und verstärken sich gegenseitig. Dadurch kann die Hautbarriere ihre wichtigen Schutzfunktionen immer schlechter erfüllen. Wertvolle Feuchtigkeit geht verloren und potenziell schädliche Umwelteinflüsse wie UV-Strahlung, Hitze, Kälte, Krankheitserreger (Bakterien, Viren, Pilze), Feinstaub oder Allergieauslöser können die Haut leichter und stärker reizen. Deshalb sind die Ellenbogen und Knie besonders anfällig für Trockenheit, Schuppenbildung und andere Irritationen.

Weitere Ursachen für trockene Ellenbogen oder Knie

Neben den besonderen Gründen, die gerade an diesen Gelenken zu Trockenheit führen – weniger Talgdrüsen, dickere Hornschicht, mechanische Belastung und Reibung – gibt es noch weitere Auslöser, die trockene Haut begünstigen können. Wir haben sie hier einmal für dich zusammengestellt:

Beide lassen die Haut schneller austrocknen. Schützen kannst Du Dich in der kalten Jahreszeit mit warmer Kleidung. Gegen (zu) trockene Heizungsluft hilft regelmäßiges Lüften oder ein Luftbefeuchter.
Zu viel Sonnenlicht beschleunigt die Hautalterung und vermindert die Feuchtigkeitsbindung der Haut. Schlimmstenfalls können sich auf der Haut sogenannte Lichtkrusten oder Sonnenflecken bilden, die als Vorstufe von Hautkrebs gelten. Achte also immer, auch bei bewölktem Himmel, auf einen ausreichend hohen Sonnenschutz (mindestens Lichtschutzfaktor 30) und versuche, insbesondere im Sommer die Mittagssonne zu meiden.
Es ist entspannend und sorgt nach dem Sport oder nach der Arbeit für ein angenehm sauberes Gefühl. Doch (zu) heißes Wasser und Waschlotionen mit aggressiven Tensiden lösen auf Dauer die natürlichen Lipide (Fette) aus der Haut. Dadurch kann sie rissig und spröde werden (mehr dazu im nächsten Abschnitt).
Trinkst Du zu wenig, leidet auch Deine Haut darunter. Immerhin besteht der Körper eines Erwachsenen etwa zu 70 % aus Wasser. Versuche also, jeden Tag mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser oder ungesüßten Tee zu trinken. Wenn Du Sport treibst oder körperlich arbeitest und dabei ins Schwitzen kommst, darf es gern noch etwas mehr sein.
Damit Deine Haut gesund bleibt, braucht sie vor allem die Vitamine A, C und E. Sie können die Hautregeneration fördern und die Hautzellen vor schädlichen freien Radikalen schützen. Sie stecken z.B. in Zitrusfrüchten (Vitamin C), Karotten und Leber (Vitamin A) sowie in pflanzlichen Ölen oder Sonnenblumenkernen (Vitamin E). Zudem unterstützt der Mineralstoff Zink die Wundheilung und wirkt entzündungshemmend, was besonders bei trockener Haut von Vorteil sein kann. Vor allem Kürbiskerne und Rindfleisch haben einen hohen Zink-Gehalt.
Deine Haut ist stark von Hormonen abhängig. Sie steuern u.a. die Lipid- und Talgproduktion, die Feuchtigkeitsbindung in der Haut sowie die Kollagenbildung. Wenn Du z.B. schwanger bist, steigen viele Hormone stark an, vor allem Östrogen und Progesteron. Das kann die Aktivität der Talgdrüsen verändern. Bei einigen Frauen produzieren sie nun mehr, bei anderen weniger Fett. Kommen Frauen in die Wechseljahre, sinkt ihr Östrogenspiegel dauerhaft. Dadurch kann die Haut dünner, trockener und weniger elastisch werden. Sie reagiert auch empfindlicher auf Kälte, Reinigungsmittel oder (zu) heißes Wasser.
Mit zunehmendem Alter lässt die Talg- und Kollagenproduktion der Haut ab. Das kann tatsächlich bereits mit Mitte 40 der Fall sein. Es kann also sein, dass Deine Pflegeroutine ab einem bestimmten Alter nicht mehr reichhaltig genug ist und Du auf ein Produkt mit höherem Lipid- und Feuchtigkeitsgehalt umsteigen musst. Unsere Daily Moisture Therapy Pflegeserien für sehr trockene Haut  erfüllt genau diese Anforderungen.
Fühlst Du Dich immer wieder überfordert, unter Zeitdruck oder in die Enge getrieben, schüttet Dein Körper ständig Stresshormone aus, vor allem Cortisol. Es senkt die Aktivität der Talgdrüsen, wodurch ebenfalls weniger Lipide (Fette) für die Schutzbarriere der Haut zur Verfügung stehen. Sie wird durchlässiger, wertvolle Feuchtigkeit geht schneller verloren. Zudem fördert chronischer Stress „stille“ Entzündungen im Körper. Dadurch kann auch die Haut empfindlicher reagieren, z.B. mit Ekzemen, Juckreiz oder Rötungen.
Wer dauerhaft bestimmte Arzneimittel einnehmen muss, hat ebenfalls häufig mit trockenen Händen zu tun. Zwei bekannte Beispiele dafür sind Diuretika (ugs. „Wassertabletten“) und Betablocker gegen zu Bluthochdruck. Diuretika fördern die Ausscheidung von Wasser über die Nieren. Dadurch wird vermehrt Flüssigkeit aus dem Gewebe abtransportiert. Die Haut kann dadurch bei längerer Anwendung nicht mehr ausreichend durchfeuchtet werden, vor allem bei älteren Menschen. Betablocker wiederum verengen indirekt kleine Blutgefäße in der Haut. Die Haut wird weniger gut durchblutet. Zudem können Betablocker die Schweiß- und Talgproduktion hemmen. Auch dadurch kann die Haut Feuchtigkeit und Geschmeidigkeit verlieren.

Weitere Ursachen für trockene Ellenbogen oder Knie

Neben den besonderen Gründen, die gerade an diesen Gelenken zu Trockenheit führen – weniger Talgdrüsen, dickere Hornschicht, mechanische Belastung und Reibung – gibt es noch weitere Auslöser, die trockene Haut begünstigen können. Wir haben sie hier einmal für dich zusammengestellt:

  • Kalte und trockene Luft: Beide lassen die Haut schneller austrocknen. Schützen kannst Du Dich in der kalten Jahreszeit mit warmer Kleidung. Gegen (zu) trockene Heizungsluft hilft regelmäßiges Lüften oder ein Luftbefeuchter.
  • UV-Strahlung: Zu viel Sonnenlicht beschleunigt die Hautalterung und vermindert die Feuchtigkeitsbindung der Haut. Schlimmstenfalls können sich auf der Haut sogenannte Lichtkrusten oder Sonnenflecken bilden, die als Vorstufe von Hautkrebs gelten. Achte also immer, auch bei bewölktem Himmel, auf einen ausreichend hohen Sonnenschutz (mindestens Lichtschutzfaktor 30) und versuche, insbesondere im Sommer die Mittagssonne zu meiden.
  • Zu häufiges, heißes oder langes Duschen: Es ist entspannend und sorgt nach dem Sport oder nach der Arbeit für ein angenehm sauberes Gefühl. Doch (zu) heißes Wasser und Waschlotionen mit aggressiven Tensiden lösen auf Dauer die natürlichen Lipide (Fette) aus der Haut. Dadurch kann sie rissig und spröde werden (mehr dazu im nächsten Abschnitt).
  • Flüssigkeitsmangel: Trinkst Du zu wenig, leidet auch Deine Haut darunter. Immerhin besteht der Körper eines Erwachsenen etwa zu 70 % aus Wasser. Versuche also, jeden Tag mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser oder ungesüßten Tee zu trinken. Wenn Du Sport treibst oder körperlich arbeitest und dabei ins Schwitzen kommst, darf es gern noch etwas mehr sein.
  • Nährstoffmangel: Damit Deine Haut gesund bleibt, braucht sie vor allem die Vitamine A, C und E. Sie können die Hautregeneration fördern und die Hautzellen vor schädlichen freien Radikalen schützen. Sie stecken z.B. in Zitrusfrüchten (Vitamin C), Karotten und Leber (Vitamin A) sowie in pflanzlichen Ölen oder Sonnenblumenkernen (Vitamin E). Zudem unterstützt der Mineralstoff Zink die Wundheilung und wirkt entzündungshemmend, was besonders bei trockener Haut von Vorteil sein kann. Vor allem Kürbiskerne und Rindfleisch haben einen hohen Zink-Gehalt.
  • Hormonelle Veränderungen: Deine Haut ist stark von Hormonen abhängig. Sie steuern u.a. die Lipid- und Talgproduktion, die Feuchtigkeitsbindung in der Haut sowie die Kollagenbildung. Wenn Du z.B. schwanger bist, steigen viele Hormone stark an, vor allem Östrogen und Progesteron. Das kann die Aktivität der Talgdrüsen verändern. Bei einigen Frauen produzieren sie nun mehr, bei anderen weniger Fett. Kommen Frauen in die Wechseljahre, sinkt ihr Östrogenspiegel dauerhaft. Dadurch kann die Haut dünner, trockener und weniger elastisch werden. Sie reagiert auch empfindlicher auf Kälte, Reinigungsmittel oder (zu) heißes Wasser.
  • Alterungsprozesse: Mit zunehmendem Alter lässt die Talg- und Kollagenproduktion der Haut ab. Das kann tatsächlich bereits mit Mitte 40 der Fall sein. Es kann also sein, dass Deine Pflegeroutine ab einem bestimmten Alter nicht mehr reichhaltig genug ist und Du auf ein Produkt mit höherem Lipid- und Feuchtigkeitsgehalt umsteigen musst. Unsere Daily Moisture Therapy Pflegeserien für sehr trockene Haut erfüllt genau diese Anforderungen.
  • Dauerstress: Fühlst Du Dich immer wieder überfordert, unter Zeitdruck oder in die Enge getrieben, schüttet Dein Körper ständig Stresshormone aus, vor allem Cortisol. Es senkt die Aktivität der Talgdrüsen, wodurch ebenfalls weniger Lipide (Fette) für die Schutzbarriere der Haut zur Verfügung stehen. Sie wird durchlässiger, wertvolle Feuchtigkeit geht schneller verloren. Zudem fördert chronischer Stress „stille“ Entzündungen im Körper. Dadurch kann auch die Haut empfindlicher reagieren, z.B. mit Ekzemen, Juckreiz oder Rötungen.
  • Medikamente: Wer dauerhaft bestimmte Arzneimittel einnehmen muss, hat ebenfalls häufig mit trockenen Händen zu tun. Zwei bekannte Beispiele dafür sind Diuretika (ugs. „Wassertabletten“) und Betablocker gegen zu Bluthochdruck. Diuretika fördern die Ausscheidung von Wasser über die Nieren. Dadurch wird vermehrt Flüssigkeit aus dem Gewebe abtransportiert. Die Haut kann dadurch bei längerer Anwendung nicht mehr ausreichend durchfeuchtet werden, vor allem bei älteren Menschen. Betablocker wiederum verengen indirekt kleine Blutgefäße in der Haut. Die Haut wird weniger gut durchblutet. Zudem können Betablocker die Schweiß- und Talgproduktion hemmen. Auch dadurch kann die Haut Feuchtigkeit und Geschmeidigkeit verlieren.

Diese Vielzahl möglicher Ursachen zeigt: Trockene Ellenbogen und Knie bedeuten nicht automatisch Nachlässigkeit bei der Hautpflege. Oft stecken alltägliche Umstände oder körperliche Faktoren dahinter. Wichtig ist, die Signale richtig zu deuten. Bleiben Deine Ellenbogen und Knie trotz regelmäßiger Pflege dauerhaft rau und rissig oder treten zusätzliche Symptome wie starker Juckreiz, Rötungen oder Ausschlag auf, könnte mehr dahinterstecken, beispielsweise ein Ekzem, Neurodermitis oder Schuppenflechte - solche Veränderungen solltest Du unbedingt hautärztlich abklären lassen.

Die richtige Pflege für trockene Ellenbogen und Knie

Trockene, raue Ellenbogen und Knie lassen sich mit der richtigen Pflege spürbar verbessern. Entscheidend ist die passende Kombination aus

  1. einer milden Reinigung
  2. einem regelmäßigen Peeling
  3. einer intensiven Feuchtigkeitspflege

Milde Reinigung

Vermeide nach Möglichkeit alle Reinigungsprodukte, die Deine Haut weiter austrocknen. Dusche oder wasche Dich lieber lauwarm statt heiß, und verwende milde, pH-hautneutrale Waschlotionen und rückfettende Duschcremes. Aggressive Reinigungsprodukte und zu häufiges, heißes Baden entziehen der Haut wichtige Fette und Feuchtigkeit. Nach dem Duschen oder Baden gilt: nicht kräftig rubbeln, sondern die Haut – ebenso die Ellenbogen und Knie – sanft abtupfen, damit noch etwas Restfeuchtigkeit auf der Haut verbleibt.

Mit diesen PHYSIOGEL® Produkten reinigst Du Deine Haut besonders mild:
Sanft & gründlich
Unsere Daily Moisture Therapy Duschcreme für normale bis trockene Haut  reinigt den ganzen Körper jeden Tag sanft und gründlich, ohne die Haut auszutrocknen. Ausgewählte Inhaltsstoffe spenden Feuchtigkeit, wirken rückfettend und hinterlassen ein angenehm zartes Hautgefühl.

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Mild & schonend
Unsere  Daily Moisture Therapy Handwaschlotion  im praktischen Spender ist pH-hautneutral und reinigt schonend mit milden, seifenfreien Tensiden. Sie hinterlässt ein angenehmes Hautgefühl und kann auch für Gesicht und Körper verwendet werden.

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Sanftes Peeling

Um raue, schuppige Hautstellen zu glätten, hilft ein regelmäßiges Peeling. Ein- bis zweimal pro Woche kannst Du Deine Ellenbogen (und bei Bedarf die Knie) damit vorsichtig glätten und abgestorbene Hautzellen entfernen. Das macht Deine Haut auch aufnahmefähiger für pflegende Wirkstoffe (siehe unten). Wichtig: Nicht übertreiben und nur behutsam reiben, um die Haut nicht zu verletzen und zusätzlich zu irritieren.

Unser Tipp: Ein Kaffee-Avocadoöl-Peeling

Kaffee-Avocadoöl-Peeling

Zutaten:

  • 2 EL abgekühlter Kaffeesatz
  • 2 EL Avocadoöl
  • Optional: 1 TL Honig (für zusätzliche Feuchtigkeit)

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Vermenge den abgekühlten Kaffeesatz mit dem Avocadoöl in einer Schüssel.
  2. Füge, wenn Du magst, den Honig hinzu und rühre gut um, bis Du eine gleichmäßige Paste hast.
  3. Trage die Mischung auf die gereinigte, feuchte Haut auf.
  4. Massiere die Mischung mit sanften, kreisenden Bewegungen 1–2 Minuten ein.
  5. Spüle anschließend alles mit lauwarmem Wasser gründlich ab.
  6. Tupfe die Haut vorsichtig trocken und trage bei Bedarf eine Feuchtigkeitscreme auf.

Wirkung:
Mit seiner grobkörnigen Struktur entfernt der Kaffeesatz sanft abgestorbene Hautzellen und regt die Durchblutung an, was die Haut frisch und straff erscheinen lässt. Das enthaltene Koffein wirkt zudem antioxidativ und unterstützt die Zellerneuerung. Das Avocadoöl ist reich an ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen A, D und E sowie Lecithin. Es spendet intensiv Feuchtigkeit, stärkt die Hautbarriere, beruhigt die Haut und fördert die Elastizität. Wichtig: Verwende das Peeling nicht öfter als 1–2 Mal pro Woche. Bereite es nach Möglichkeit frisch zu und lagere Reste im Kühlschrank, um Schimmelbildung zu vermeiden. Wenn Du eine empfindliche Haut hast, solltest Du das Peeling zunächst an einer kleinen Hautstelle testen und genau beobachten, wie Deine Haut darauf reagiert.

Intensive Feuchtigkeitspflege

Regelmäßiges Eincremen ist das A und O, um trockene Ellenbogen und Knie wieder geschmeidig zu machen. Idealerweise cremst Du Dich täglich ein – und zwar immer nach dem Duschen, solange die Haut noch leicht feucht ist. So kann Deine Creme oder Bodylotion die Restfeuchtigkeit einschließen und die Haut zusätzlich mit Pflegestoffen versorgen.

Achte dabei unbedingt darauf, dass Deine Feuchtigkeitspflege zu Deinem Hauttyp passt. Wenn Du bereits weißt, welchen Hauttyp Du hast, findest Du mit dem PHYSIOGEL® Farbcode die passenden Pflegeproduktefür dich:

Solltest Du noch unsicher sein, welchen Hauttyp Du hast, kannst Du Dich z.B. in einer Apotheke, einem Kosmetikstudio oder in einer Hautarztpraxis beraten lassen. Wenn Dir das zu aufwändig ist, kannst Du alternativ die kostenlose KI-Hautanalyse von PHYSIOGEL® nutzen. Lade einfach ein aktuelles Selfie von dir hoch und die KI ermittelt innerhalb von wenigen Sekunden, welchen Hauttyp Du hast, in welchem Zustand sich Deine Haut momentan befindet und welche Pflegeprodukte aus unserem Sortiment für Dich am besten geeignet sind.

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Bestimme jetzt Deinen Hauttyp 

Hast Du eher normale, ölige oder trockene Haut? In welchem Zustand ist sie gerade, und wie viel Pflege braucht sie? Finde es heraus! Alles, was Du dafür brauchst, ist Dein Smartphone. Du nimmst einfach ein Selfie auf – und den Rest erledigt eine Künstliche Intelligenz (KI).


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Wo immer es möglich ist, verzichten wir zudem auf Inhaltsstoffe, die empfindliche und irritierte Hautpartien zusätzlich reizen können. Dazu gehören vor allem Duft- und Farbstoffe, Paraffine, Silikone, Mikroplastik und klassische Konservierungsstoffe (gemäß EU-Kosmetikverordnung). Das ist das „Ohne-Prinzip“ von PHYSIOGEL®.

Wo immer es möglich ist, verzichten wir zudem auf Inhaltsstoffe, die empfindliche und irritierte Hautpartien zusätzlich reizen können. Dazu gehören vor allem Duft- und Farbstoffe, Paraffine, Silikone, Mikroplastik und klassische Konservierungsstoffe (gemäß EU-Kosmetikverordnung). Das ist das „Ohne-Prinzip“ von PHYSIOGEL®.

Wertvolle und besonders hautverträgliche Wirkstoffe wie PanthenolPalmitoylethanolamid (PEA) und Squalan regen die natürliche Reparatur der Haut an und erhöhen so ihre Schutzfunktion. Zudem ahmen unsere Pflegeprodukte die Struktur der natürlichen Lipide der Haut nach und fügen sich perfekt in die Hautbarriere ein. Dadurch wird die Haut regeneriert und Feuchtigkeitsverluste verhindert. Das ist unsere innovative BioMimetic Technologie.

BioMimetic Technologie Logo

In unserem Sortiment findest Du verschiedene, jeweils zu Deinem Hauttyp passende Pflegeprodukte, die auch Deine trockenen Ellenbogen oder Knie intensiv mit Feuchtigkeit versorgen und die dort beanspruchte Hautbarriere regenerieren und stärken können. Dafür verwenden wir Inhaltsstoffe, welche die lamellenartige Lipid-Struktur der Haut nachahmen und sich dadurch perfekt in die Hautbarriere einfügen können – unsere  BioMimetic Technologie.

Da Trockenheit an den Ellenbogen oder Knien individuell unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann, enthalten unseren Pflegeserien Produkte mit unterschiedlich hohem Lipid-Gehalt. Probiere am besten aus, welcher Lipid-Gehalt für deine Haut am besten geeignet ist. Wenn Du feststellst, dass sich Deine Ellenbogen oder Knie trotz regelmäßiger Pflege weiterhin rau und trocken anfühlen, solltest Du beim Lipid-Gehalt ruhig eine Stufe höher gehen.

Für normale bis trockene Haut

Für irritierte, gereizte oder juckende Haut

Für sehr trockene Haut

Buchstabe i mit Kreis

Wichtig bei allen Pflegeprodukten: Konsequenz. Creme Deine Ellenbogen oder Deine Knie lieber einmal mehr ein als zu wenig. Gerade wenn Du bereits sehr trockene Ellenbogen hast, darfst Du ruhig mehrmals täglich nachlegen – etwa morgens und abends. So erzielst Du am schnellsten spürbare Verbesserungen. .

Schutz und Vorsorge im Alltag

Neben Reinigung, Peeling und Pflege lohnt es sich, ein paar Gewohnheiten zu überdenken, um Deine Ellenbogen und Knie künftig zu schonen. Trage bei Kälte ruhig lange Ärmel und Hosen, um die Haut vor eisiger Luft zu schützen. Bei Tätigkeiten, wo Du viel auf den Knien bist (z.B. Gartenarbeit, Putzen), polstern Knieschoner oder ein weiches Kissen die Belastung etwas ab. Versuche, häufiges Aufstützen der Ellenbogen auf harten Tischplatten zu vermeiden. Achte auch darauf, genügend zu trinken und Dich ausgewogen zu ernähren (mehr dazu unten), denn Pflege beginnt von innen. Und gönn Deiner Haut regelmäßig Pausen von heißer Heizungsluft oder Klimaanlagen, die sie austrocknen könnten.

Wenn Du auch diese Tipps beherzigst, sollte die Trockenheit an Deinen Ellenbogen oder Knien spür- und sichtbar nachlassen. Die Haut kann sich erneuern und eine neue, weiche Schicht tritt zutage. Doch was, wenn trotz aller Pflege die Schuppen und Rötungen bleiben? Dann könnte auch eine Hauterkrankung dahinterstecken.

Trockene Ellenbogen durch Hautkrankheiten

Hast Du trockene oder schuppende Ellenbogen und Knie, die sich einfach nicht bessern? Manchmal steckt hinter diesen Symptomen mehr als nur „normale“ Trockenheit. Hautkrankheiten wie Schuppenflechte (Psoriasis), Neurodermitis oder andere Ekzeme können an diesen Stellen auftreten und zu hartnäckigen Hautveränderungen führen. Achte auf Warnzeichen wie ständige Rötungen, Juckreiz oder besonders starke Schuppenbildung. Diese Symptome könnten auf eine Hautkrankheit hinweisen, die eine spezielle Behandlung erfordert.

Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die oft an Ellenbogen und Knien auftritt. Dabei passiert etwas Besonderes in der Haut: Sie erneuert sich viel schneller als normal, in wenigen Tagen statt in Wochen. Dadurch entsteht eine Art „Stau“ an Hautzellen, die sich auf der Oberfläche sammeln. Das führt zu sogenannten „Plaques“. Dabei handelt es sich um verdickte, gerötete Hautstellen, die oft mit silbrig-weißen Schuppen bedeckt sind. Sie sehen aus wie eine Kruste, die nicht abheilen will. Sie fühlen sich oft trocken an, können jucken oder sogar einreißen und bluten. Zwischen gesunden und erkrankten Hautstellen kannst Du einen deutlichen Übergang sehen. Häufig erscheinen sie symmetrisch, z.B. an beiden Ellenbogen gleichzeitig. Wichtig zu wissen: Eine Schuppenflechte ist nicht ansteckend, aber für die Betroffenen oft sehr belastend.

So erkennst Du den Unterschied zwischen Trockenheit und Schuppenflechte: Wenn Deine Haut (zu) trocken ist, bildet sie feine weiße Schüppchen und etwas raue Stellen, die aber durch eine reichhaltige und regelmäßige Pflege recht schnell wieder verschwinden. Dagegen bilden sich bei einer Schuppenflechte grobe, stark schuppende, hartnäckige Beläge. Deine Haut sieht an diesen Stellen rot und entzündet aus. Wenn Du die Beläge (Plaques) ablöst, können kleine blutige Punkte entstehen. Zudem kommt es bei einer Schuppenflechte häufig zu Veränderungen an den Fingernägeln. Ganz typisch sind:

  • Tüpfelnägel: Kleine, stecknadelgroße Vertiefungen in der Nageloberfläche, ähnlich wie bei einem Fingerhut. Der Nagel sieht dann aus, als wäre er leicht durchlöchert.
  • Ölflecknägel: Gelblich-bräunliche Verfärbungen unter dem Nagel, die an einen Ölfleck auf Papier erinnern. Sie entstehen durch Entzündungen unter dem Nagel.
  • Nagelablösung (Onycholyse): Der Nagel löst sich teilweise vom Nagelbett ab, meist vom Rand oder von der Spitze her. Dadurch entsteht ein weißlicher Bereich unter dem Nagel.
  • Krümelnägel: Der Nagel kann dicker und brüchig werden, sich verfärben und manchmal wie zerbröselt aussehen, ähnlich wie bei einem Nagelpilzbefall.
  • Rillennägel: Die Nagelplatte kann unregelmäßig wachsen, wellig oder verformt erscheinen.

Wenn Du solche Veränderungen und/oder starke Rötungen, Entzündungen oder silbrig-weiße Schuppen an Deinen Ellenbogen oder Knien bemerkst, solltest Du an Schuppenflechte denken.

Lass Deinen Verdacht auf jeden Fall hautärztlich abklären. Ärzt:innen können die Schuppenflechte sicher diagnostizieren und die passende Behandlung empfehlen. Die Therapie einer Schuppenflechte richtet sich dann nach Schweregrad der Erkrankung. Bei leichter Psoriasis helfen oft schon spezielle Cremes oder Salben, die Harnstoff (Urea) oder Salicylsäure enthalten. Diese lösen die dicken Schuppen und machen die Haut wieder weicher. Entzündungshemmende Wirkstoffe wie Cortison oder Vitamin-D-Derivate werden gezielt auf die Plaques aufgetragen, um die überaktive Entzündung zu bremsen. In schweren Fällen der Schuppenflechte stehen systemische Therapien mit Tabletten oder Spritzen zur Verfügung. Wenn bei Dir eine intensivere Behandlung notwendig sein sollte, wird dich dein(e) Hautarzt:in dazu beraten.

Auf jeden Fall solltest Du Deine Haut weiterhin pflegen. Gerade bei Schuppenflechte braucht sie Feuchtigkeit und hautverwandte Lipide (Fette). Feuchtigkeit hilft, die trockene, schuppige Haut wieder geschmeidiger zu machen, während Lipide (Fette) die Hautbarriere stärken und vor dem Austrocknen schützen. Das kann den Juckreiz lindern, die Beläge (Plaques) weicher machen und auch die Wirkung von entzündungshemmenden Medikamenten unterstützen.

Zusätzlich solltest Du im Alltag auf enge Kleidung und grobe Stoffe möglichst verzichten, weil sie die Schuppenflechte-Plaques zusätzlich irritieren können. Versuche außerdem, mit einem Symptom-Tagebuch herauszufinden, wodurch bei Dir Krankheitsschübe ausgelöst und/oder verstärkt werden. Ein häufiger „Trigger“ ist z.B. Stress.

Bei seelischem Druck, Überforderung oder Sorgen schüttet der Körper Stresshormone wie Cortisol aus, die das Immunsystem zusätzlich aktivieren oder irritieren können. Die Folge: Die Haut entzündet sich schneller, neue Plaques entstehen, bestehende Herde können sich verschlimmern. Für viele Betroffene ist deshalb nicht nur die Hautpflege wichtig, sondern auch der bewusste Umgang mit Stress, z.B. durch Entspannungstechniken (Progressive Muskelentspannung, Atemübungen, Meditation), Sport oder Gespräche (Selbsthilfegruppen).

Zusätzlich solltest Du im Alltag auf enge Kleidung und grobe Stoffe möglichst verzichten, weil sie die Schuppenflechte-Plaques zusätzlich irritieren können. Versuche außerdem, mit einem Symptom-Tagebuch herauszufinden, wodurch bei Dir Krankheitsschübe ausgelöst und/oder verstärkt werden. Ein häufiger „Trigger“ ist z.B. Stress.

Bei seelischem Druck, Überforderung oder Sorgen schüttet der Körper Stresshormone wie Cortisol aus, die das Immunsystem zusätzlich aktivieren oder irritieren können. Die Folge: Die Haut entzündet sich schneller, neue Plaques entstehen, bestehende Herde können sich verschlimmern. Für viele Betroffene ist deshalb nicht nur die Hautpflege wichtig, sondern auch der bewusste Umgang mit Stress, z.B. durch Entspannungstechniken (Progressive Muskelentspannung, Atemübungen, Meditation), Sport oder Gespräche (Selbsthilfegruppen).

Pilzinfektionen am Ellenbogen: selten, aber möglich

Manchmal kann sich am Ellenbogen auch ein ringförmiger trockener Fleck bilden. Sein Rand sieht oft leicht erhaben, schuppig und gerötet aus. Die Stelle kann unterschiedlich stark jucken, dehnt sich aus und geht nicht weg, obwohl Du sie regemäßig eincremst. Das sind typische Symptome einer Pilzinfektion, die auch Ringelflechte (Tinea corporis) genannt wird.

Schuld daran sind sogenannte Dermatophyten, Pilze auf der Haut, die Du mit bloßen Augen nicht sehen kannst. Dermatophyten haben eine besondere Vorliebe für Keratin, ein Eiweiß, das u.a. Deine Haare und Fingernägel stabil und widerstandsfähig macht. Sehen Deine Fingernägel plötzlich gelblich und verdickt aus, juckt und schuppt die Haut zwischen Deinen Zehen oder bilden sich auf Deiner Kopfhaut entzündete und haarlose Stellen, kann ebenfalls eine Pilzinfektion dahinterstecken.

Neurodermitis und Ekzeme: Wenn trockene Haut zum Ausschlag wird

Neurodermitis (atopisches Ekzem) gehört ebenfalls zu den Hauterkrankungen, bei denen die Haut extrem trocken, empfindlich und mit Juckreiz reagiert. Im Gegensatz zur Schuppenflechte (siehe oben), die eher auf den Streck- oder Außenseiten der Gelenke auftritt, findet sich Neurodermitis oft auf den Innseiten, also den Armbeugen oder den Kniekehlen. Wo die Hautveränderungen (Ekzeme) auftreten, hängt allerdings auch davon ab, wie alt die oder der Betroffene ist.

Während Hautveränderungen und Juckreiz im Kindesalter überall am Körper auftreten können, vorrangig aber an der Rückseite der Arme und Beine, am Rumpf und im Gesicht, sind bei Erwachsenen vor allem die Gelenkbeugen (Kniekehle, Ellenbeugen), die Füße und die Hände, aber auch Gesicht, Hals und Schultern von Hautirritationen betroffen.

Prinzipiell können sich die Beschwerden aber auch im Erwachsenenalter an allen erdenklichen Körperstellen bemerkbar machen. So können Bläschen, Rötungen und Schuppen auch im Nacken, an den Beinen, auf der Brust oder (selten) im Genitalbereich entstehen.

Sukkulente in weißem Topf vor hellblauem Hintergrund

So erkennst Du den Unterschied zwischen Trockenheit und Neurodermitis: Während trockene Haut eher durch Spannungsgefühle und feine Schüppchen gekennzeichnet ist, geht Neurodermitis meist mit intensivem, quälendem Juckreiz einher. Bei Betroffenen führt dieser Juckreiz oft zum Kratzen, wodurch die Haut zusätzlich gereizt wird. Es entstehen Rötungen, und in schlimmeren Fällen kann die Haut auch anfangen zu nässen.

Zudem tritt Neurodermitis häufig schon bei Babys und Kindern auf, während einfache trockene Ellenbogen eher im Erwachsenenalter auftreten. Zudem zeigen sich die sehr trockenen, geröteten und stark juckenden Hautveränderungen der Neurodermitis häufig schubweise. In akuten Phasen kann die Haut nässen oder kleine Bläschen bilden.

Auch einen Neurodermitis-Verdacht solltest Du hautärztlich abklären lassen. Entscheidend für die Behandlung ist neben einer spezifischen Therapie die sogenannte Basispflege mit einer rückfettenden und feuchtigkeitsspendenden Creme. Die Basispflege sollte kontinuierlich und konsequent erfolgen - auch in schubfreien Phasen - um die Hautbarriere stabil zu halten. Unsere Calming Relief A.I. Creme eignet sich dafür ideal. Sie lindert bei Neurodermitis nachweislich den Juckreiz und verbessert zudem die Schlafqualität der Betroffenen um bis zu 60%2. Ihre Cortison-freie Formulierung ist darüber hinaus auch für Babys und Kinder geeignet.

Treten bei Neurodermitis akute Schübe mit starken Rötungen, Nässen, Schwellungen und extremem Juckreiz auf, helfen meist nur medizinische Wirkstoffe. Häufig werden dann Cortison-haltige Salben oder Cremes verordnet, welche die Entzündung rasch eindämmen. Alternativ stehen sogenannte Calcineurin-Inhibitoren, monoklonale Antikörper wie Dupilumab oder Tralokinumab sowie JAK-Inhibitoren wie Abrocitinib, Baricitinib oder Upadacitinib zur Verfügung – diese Medikamente sind verschreibungspflichtig. Scheue Dich nicht, solche Mittel zu benutzen, wenn Dein(e) Arzt:in sie verordnet. Richtig angewendet, bringen sie Deine Haut wieder zur Ruhe, und Du kannst dann mit einer konsequenten Basispflege die beschwerdefreien Phasen verlängern und die Symptome langfristig kontrollieren.

Weitere Ekzeme, die auch die Ellenbogen betreffen können

Neben Neurodermitis gibt es noch weitere Ekzem-Formen, die trockene, schuppige Haut an Ellenbogen oder Knien verursachen können:
Kontaktekzem: Ein Kontaktekzem kann entstehen, wenn die Haut mit einem Allergen oder Reizstoff in Berührung kommt (z.B. ein bestimmtes Kleidungsstück, Metallknöpfe, Waschmittelreste). Dann tritt an der Kontaktstelle ein roter, juckender Ausschlag auf. Die Behandlung besteht im Meiden des Auslösers und in der Verwendung von entzündungshemmender Cremes.
Austrocknungsekzem: Ein Austrocknungsekzem (auch „Winterekzem“ genannt) kann durch trockene Heizungsluft und Kälte entstehen. Damit sind flächige entzündete trockene Stellen gemeint, die oft bei älteren Menschen im Winter auftreten. Sie werden ähnlich wie Neurodermitis gepflegt (siehe oben).

Grundsätzlich gilt: Jedes Ekzem an Ellenbogen oder Knien, das trotz guter Pflege länger als zwei Wochen anhält oder sich verschlimmert, sollte hautärztlich abgeklärt werden.

Die Ellenbogen sind seltener betroffen. Da die Haut dort aber ebenfalls Schweiß und Reibung ausgesetzt ist, kann es zu winzigen Verletzungen kommen, die den Pilzen das Eindringen erleichtern. Dermatophyten mögen es warm und feucht – deshalb sind Schwimmbäder, Umkleiden oder Gemeinschaftsduschen beliebte Orte, an denen Du Dich anstecken kannst. Auch durch direkten Hautkontakt oder z.B. über gemeinsam genutzte Handtücher ist eine Übertragung möglich. Davor schützen kannst Du Dich, indem Du

  • Deine Füße immer gut abtrocknest, vor allem zwischen den Zehen
  • in Schwimmbädern und Gemeinschaftsduschen Badeschlappen trägst
  • Handtücher oder Schuhe nicht mit anderen teilst und
  • Deine Finger- und Fußnägel regelmäßig pflegst

Gegen einen Hautpilz kannst Du in der Apotheke rezeptfrei pilztötende (antimykotische) Cremes, Salben oder Lacke bekommen, die in der Regel sehr gut helfen – vorausgesetzt, Du behandelst die betroffene(n) Stellen konsequent und lange genug. Es kann bis zu vier Wochen dauern, bis wirklich alle Pilzsporen beseitigt sind. Wenn Du das Gefühl hast, dass die Anti-Pilz-Behandlung nicht anschlägt oder, dass sich der Hautpilz am Ellenbogen trotz Behandlung weiter ausbreitet, solltest Du damit auf jeden Fall zu Deiner/Deinem Hautarzt:in gehen. Dann kannst Du, bei sehr hartnäckigen Fällen, ein Medikament zum Einnehmen verordnet bekommen.

Hausmittel für trockene Ellenbogen und Knie

Mit einer konsequenten und regelmäßigen Hautpflege, die zu Deinem Hauttyp und den Bedürfnissen der Haut passt, machst Du schon ganz viel richtig. Die Trockenheit an Deinen Ellenbogen oder Knien wird dadurch bald nachlassen, weil Du Deine Haut mit zusätzlicher Feuchtigkeit versorgst und ihr wertvolle Wirkstoffe zur Verfügung stellst, welche die Hautbarriere reparieren und stärken.

Du kannst aber noch mehr tun. Schau einfach mal in Deinen Kühl- und in Deine Küchenschränke. Dort findest Du alles, was Du für eine Extraportion Pflege brauchst, z.B. Haferflocken, Honig, Zucker, Milch, Joghurt und pflanzliche Öle (z.B. Olivenöl). Richtig kombiniert, können aus diesen natürlichen Zutaten wohltuende Masken oder sanft glättende Peelings werden, mit denen Du Deine tägliche Hautpflege auf ganz persönliche Weise ergänzen kannst.

Beachte aber, dass auch Naturprodukte Deine Haut irritieren und reizen können. Wenn Du also eine Maske oder Peeling selbst hergestellt hast, teste das Ergebnis erst mal auf einem kleinen Hautareal. Beobachte genau, ob und wie Deine Haut darauf reagiert. Löst Deine Eigenkreation kein Brennen, keinen Juckreiz und keine Rötungen aus, kannst Du es verwenden. So solltest Du übrigens auch immer bei einem neuen Pflegeprodukt vorgehen, das Deine Haut noch nicht „kennt“.

Du hast eine (Kontakt-)Allergie? Dann solltest Du mit der DIY-Hautpflege ebenfalls vorsichtig sein. Besprich am besten mit Deiner/Deinem Arzt:in, welche Zutaten Du verwenden kannst und welche nicht. Stellst Du fest, dass Deine Haut z.B. empfindlich und irritiert auf eine selbstgemachte Maske oder ein neues Pflegeprodukt reagiert, solltest Du sie auf keinen Fall weiter verwenden.

Wenn Du diese „Sicherheitshinweise“ im Hinterkopf behältst, kannst Du unsere Rezeptvorschläge für Deine Ellenbogen oder Knie gern mal ausprobieren.

Zucker-Olivenöl-Peeling

Zutaten:

  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Honig

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  • Verrühre die Zutaten: in einer kleinen Schüssel zu einer gleichmäßigen Paste.
  • Massiere die Paste: mit kreisenden Bewegungen in die noch leicht feuchte Haut an den Ellenbogen oder den Knien ein.
  • Lasse das Peeling einwirken: 1–2 Minuten und spüle es anschließend mit lauwarmem Wasser ab.
  • Tupfe die Haut vorsichtig: mit einem weichen Handtuch nicht ganz trocken und creme sie danach ein.

Wirkung:

Die kleinen Zuckerkristalle lösen trockene und abgestorbene Hautschüppchen.
Der Honig wirkt antibakteriell.
Das Olivenöl ist reich an ungesättigten Fettsäuren, die Feuchtigkeit spenden und die Hautbarriere stärken.

Haferflocken-Maske

Zutaten:

  • 2 EL fein gemahlene Haferflocken
  • 1 EL Naturjoghurt
  • Etwas warme(s) Wasser oder Milch

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  • Verrühre die Zutaten: in einer kleinen Schüssel/Schale zu einer homogenen Paste.
  • Verteile die Maske gleichmäßig: auf Deinen Ellenbogen und lasse sie ca. 15 Minuten einwirken.
  • Spüle die Maske anschließend ab: mit lauwarmem Wasser, tupfe die Haut behutsam mit einem weichen Handtuch nicht ganz trocken und creme sie ein.

Wirkung:

Die Milchsäure kann abgestorbene Hautzellen sanft entfernen, indem sie den „Klebstoff“ dazwischen auflöst.
Außerdem gehört Milchsäure zu den natürlichen Feuchthaltefaktoren der Haut.
Sie kann die Zellerneuerung fördern, die Poren verfeinern und den Säureschutzmantel der Haut unterstützen.
Darüber hinaus lindert die Maske Juckreiz und wirkt entzündungshemmend.

Ernährung: Die Haut von innen stärken

Schöne Haut kommt von innen – dieser Spruch gilt natürlich auch bei trockenen Ellenbogen und Knien. Eine ausgewogene Ernährung kann viel dazu beitragen, trockener Haut vorzubeugen. Vor allem Vitamin- und Nährstoffmängel solltest Du im Auge behalten.

Unsere Hautzellen benötigen verschiedene Vitamine, Mineralstoffe und Fettsäuren, um optimal zu funktionieren. Fehlen wichtige Bausteine, kann sich das in trockener, blasser oder rissiger Haut zeigen. Vitamin A ist z.B. essenziell für die Hauterneuerung. Zu wenig davon – und die Haut wird schuppig und weniger elastisch. Vitamin A steckt z.B. in Karotten, Süßkartoffeln, Grünkohl, Spinat oder Mango.

Auch ein Mangel an bestimmten B-Vitaminen (vor allem Vitamin B2, Vitamin B3 oder Vitamin B6) wird mit Hautproblemen wie Trockenheit, Schuppungen oder Entzündungen in Verbindung gebracht. Vitamin B2 (Riboflavin) steckt z.B. in Mandeln, Austernpilzen und Milchprodukten. Gute Lieferanten für Vitamin B3 (Niacin) sind u.a. Erdnüsse, Vollkornbrot, Haferflocken, Naturreis,

Ergänzend sind auch Vitamin C und Vitamin E wichtig für gesunde Haut – z.B. wegen ihrer antioxidativen Wirkung oder weil sie die Kollagenbildung fördern.

Daneben sind Zink und Eisen wichtig für die Haut. Zink unterstützt die Wundheilung und hilft der Haut sich zu regenerieren. Bei Zinkmangel heilen kleine Risse schlechter und die Haut kann insgesamt trockener sein. Leckere Zink-Quellen sind z.B. Rindfleisch und Kürbiskerne.

Eisenmangel wiederum kann die Haut blass und trocken wirken lassen, weil darunter auch ihre Durchblutung leidet. Viel Eisen steckt u.a. in rotem Fleisch (Rind, Lamm, Wild), Hirse, Hülsenfrüchten (Linsen, Kichererbsen, Bohnen) oder Sesam.

Ein ebenfalls oft übersehener Faktor sind gesunde Fettsäuren, insbesondere Omega-3-Fettsäuren. Diese „guten Fette” (u.a. zu finden in Seefisch, Leinsamen oder Walnüssen) können die Hautbarriere stärken. Studien deuten darauf hin, dass Omega-3-Fettsäuren die Stabilität der Zellmembranen verbessert und so der Haut hilft, Feuchtigkeit zu speichern. Zudem können Omega-3-Fettsäuren Entzündungen entgegenwirken.

Du siehst, trockene Ellenbogen können ein Zeichen dafür sein, dass Deinem Körper etwas fehlt. Wenn Deine Ellenbogen oder Knie also immer wieder extrem trocken sind trotz Pflege von außen, lohnt ein Blick auf die Ernährung. Frag Dich: Ernähre ich mich ausgewogen und vielseitig? Fehlen mir eventuell bestimmte Nährstoffe? Trinke ich genug?

Wenn Du unsicher bist, kannst Du darüber z.B. auch mit deiner/deinem Hausarzt:in oder einer/einem Ernährungsberater:in sprechen. In manchen Fällen kann auch eine gezielte Supplementierung (Nahrungsergänzung) sinnvoll sein – etwa mit Omega-3-Kapseln (Fischöl) oder einem Vitaminpräparat –, um die Haut von innen zu unterstützen. Aber Vorsicht: Eigenmächtig hochdosierte Präparate zu nehmen, ist nicht ratsam.

Buchstabe i mit Kreis

Gut zu wissen: Deine Haut regeneriert sich vor allem im Schlaf. Wer also dauerhaft übermüdet ist oder unter starkem Stress steht, sieht das oft an fahler, trockener Haut. Gönn Dir also Ruhephasen - Deiner Haut zuliebe. Entspannungstechniken, moderate Bewegung an der frischen Luft und alles, was Dir seelisch gut tut, kommt auch Deiner Haut zugute.

Gib Deiner Haut, was sie wirklich braucht

Hinter trockenen und rauen Ellenbogen und/oder Knien können zwar auch Hauterkrankungen wie Neurodermitis (atopische Dermatitis) oder Schuppenflechte (Psoriasis) stecken, doch in den meisten Fällen sind die Ursachen eher harmlos. Mit einer zu den Bedürfnissen Deiner Haut passenden Pflege, kannst Du die oft beanspruchte Hautbarriere an diesen Gelenken gezielt stärken und die Haut intensiv mit Feuchtigkeit versorgen.

Je nachdem, warum und wie intensiv die Haut an Deinen Ellenbogen oder Knien zu Trockenheit neigt, kannst Du bei aus zwischen folgenden Pflegeserien wählen:

  • Daily Moisture Therapy für normale bis trockene Haut
  • Daily Moisture Therapy für sehr trockene Haut
  • Calming Relief A.I. für irritierte, gereizte oder juckende Haut

Innerhalb dieser Pflegeserien kannst Du zudem Produkte mit unterschiedlichem Lipidgehalt ausprobieren. Alle unsere Cremes und Seren enthalten wertvolle Inhaltsstoffe, welche die lamellenartige Lipid-Struktur nachahmen, sich dadurch perfekt in die Hautbarriere eingliedern und sie dadurch regenerieren.

Weitere Pflegeprodukte, die auf die Bedürfnisse Deiner Haut abgestimmt sind, kannst Du in unseren Produktwelten entdecken. Dabei hilft Dir unser Farbcode:

1 S3-Leitlinie „Atopische Dermatitis“ (AWMF-Registernr. 013-027) (2023) verfügbar unter: https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/013-027

2 Eberlein B, Eicke C, Reinhardt HW, Ring J. Adjuvant treatment of atopic eczema: assessment of an emollient containing N palmitoylethanolamine (ATOPA study). J Eur Acad Dermatol Venereol . 2008;22(1):73-82.